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Interview der Studierenden-Vertretung: Gabi Lütkenhaus (3. Semester) und Inke Breuning (5.Semester) mit der Akademieleiterin Prof. Nicole Simon

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Wie kamen Sie zur BGBA?
Prof. Nicole Simon: Im Frühjahr 2013 sprach mich mein früherer Kollege Prof. Dr. Ulrich Kern an, ob ich mir vorstellen könnte die Akademieleitung, an der damals ja noch ganz jungen Brüder Grimm Berufsakademie, zu übernehmen. Nach Absprache mit meinem Mann und auch den Kindern, sie waren damals acht und zehn, bewarb ich mich auf die ausgeschriebene Stelle – in Teilzeit. Im Juli 2013 startete ich dann zusammen mit Petra Kern in der Doppelspitze als Akademieleitung.

Ich habe jetzt die alte Stellenausschreibung von 2013 nicht mehr ganz vor Augen, aber besonders wichtig war Identifikation mit dem dualen Ausbildungskonzept. Da ich vor meinem Studium eine Ausbildung zur Damenschneiderin im Handwerk absolviert habe lag mir dieser Ansatz nahe und ich wusste, wie wichtig beide Seiten sind. Die Praxis im Handwerk und die Theorie im Studium. Aber auch die anderen geforderten Merkmale kenne ich von mir: Fähigkeit zur konzeptionellen Arbeit, kommunikative Kompetenz und hohe Einsatzbereitschaft. Es gab natürlich auch formale Kriterien wie z.B. ein abgeschlossenes Hochschulstudium, Berufserfahrung als Designerin von mindestens 5 Jahren außerhalb der Hochschule, sowie einschlägige Lehrerfahrung im Hochschulbereich. Auch das konnte ich ja durch meine langjährige Dozententätigkeit in Hildesheim umfangreich nachweisen.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Was waren Ihre Ziele?
Prof. Nicole Simon: Mein Ziel war und ist immer unsere Studierenden so zeitgemäß und berufsbefähigend wie möglich auszubilden. Dazu passt das duale und ausbildungsintegrierte Angebot der BGBA sehr gut; was Ihr ja selber im Studium erfahrt. Wir sind eine sehr junge und recht kleine Akademie, aber wir legen auf Qualitätssicherung sehr großen Wert. Dazu gehört im Besonderen eine gute Verzahnung von Theorie und Praxis. Dass müssen wir übrigens auch bei der ZEVa, die regelmäßig die Qualität überprüft, nachweisen. Was mich darüber hinaus besonders bewegt, ist die persönliche Entwicklung der Studierenden. Alle Lehrenden sollten die Studierenden so gut wie möglich begleiten und unterstützen. Für mich ist die Absolventenfeier im Februar irgendwie wie ein „Erntedankfest“. Da spreche ich immer in erster Linie zu den Absolventen/Innen – weil die haben ihren akademischen Abschluss gemacht – und am Ende zeige ich unser legendäres Treppenfoto vom Studienstart und dann noch ein ganz aktuelles vom Ausstellungsaufbau im CPH. Das rührt mich immer sehr, zu sehen, wie sich diese jungen Menschen in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren entwickelt haben. Das ist wie gesagt irgendwie wie „Ernte einfahren“. Ein ganz toller Tag für mich. Das entschädigt für so manchen Ärger, den man schon mal hat (und für so manche Unpünktlichkeit der DB). Da weiß ich warum ich nach Hanau fahre.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Sind die Ziele erreicht worden oder mussten sie angepasst werden?
Prof. Nicole Simon: Das Curriculum muss immer angepasst werden. Das ist ein ständiger Prozess. Oder anders ausgedrückt: Nach der Reakkreditierung ist immer auch vor der Reakkreditierung. Wenn wir uns nicht permanent weiterentwickeln, verlieren wir salopp gesagt unsere Betriebsgenehmigung. Und es ist ja richtig, dass wir dauernd Anpassungen des Studienverlaufs durchführen, da die Anforderungen des Job´s sich auch immer ändern und wir müssen als tertiärer Bildungsanbieter schnell darauf reagieren.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Muss etwas am Konzept geändert werden und wenn ja, was als erstes / was wäre am Wichtigsten?
Wir müssen die bei allen drei Studiengängen genau schauen was sich im Beruf ändert und dies in die Module integrieren. Wir werden uns sicher bald noch stärker dem Thema der Digitalisierung widmen und dies in allen drei SG deutlicher integrieren. Hingegen ist in den beiden Designstudiengängen immer die Frage wieviel BWL-Kompetenz braucht ein Produktdesigner oder ein Designmanager im Beruf wirklich. Das kennt Ihr ja selbst aus dem Studium. Oder gibt es Methoden die im Job gar nicht mehr so die Anwendung finden. Ein Beispiel wäre das Zeichnen mit Markern. Unbenommen ist dies eine tolle Fähigkeit – einfach mal ganz frei einen Entwurf präsentationsreif zeichnen zu können – aber im Gegenzug keine Kenntnisse im 3-D-Druck zu haben wäre als Produktdesigner/In im Job eher hinderlich.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Worauf sind Sie besonders stolz?
Prof. Nicole Simon: Das ist keine einfache Frage. Wir sind an dieser kleinen Akademie ja ein sehr eng zusammenarbeitendes Team. Aber ich glaube, dass ich bei zwei Dingen für alle sprechen kann: Zum einen bin ich sehr überzeugt von unserem sehr zeitgemäßen Curriculum in der Designausbildung. Da gibt es nicht viele Design-Hochschulen in Deutschland die diesen kreativwirtschaftlichen Fokus haben und zu dem noch so großen Wert auf das Thema der Berufsbefähigung legen. Dieses außerordentliche Curriculum haben damals Prof. Dr. Ulrich Kern und seine Frau Petra Kern entwickelt und umgesetzt. Das muss man hier einfach lobend erwähnen. Ich kam erst 2013 zu der BGBA und da waren die beiden Designstudiengänge bereits akkreditiert.
Das Zweite ist der hohe Rücklauf von fast 90 % der studentischen Evaluierung aller Module – auch die der Praxisphase. Qualitätssicherung ist extrem wichtig. Das sind wir Euch, den Studierenden, schuldig aber auch unserem Träger und denen, die mit unseren Absolventinnen und Absolventen später zusammenarbeiten. Wir müssen schließlich heute das Personal für Übermorgen ausbilden. Auch von unseren Ehemaligen, wollen wir wissen, was gut war und wo Verbesserungen ansetzen sollten. Der Rücklauf bestätigt uns auch hier. Dazu kommen Veranstaltungen, in denen unsere Ehemaligen jetzt den Studierenden erzählen, was nach dem Studium passiert. Ja, ich denke darauf können wir Alle stolz sein. Wir haben es geschafft seit Anbeginn der BGBA eine sehr gute Evaluierungskultur etabliert zu haben.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Welche Meilensteine gab es in der Erfolgsgeschichte der Akademie?
Prof. Nicole Simon: Die Antwort ist auch wieder schwer auf einen Punkt zu bringen. Jede Reise besteht ja aus vielen Schritten. Aber wenn ich mit – mit Mut zur Lücke – einige wichtige Schritte benennen sollte würde ich sagen: Mai 2012 die Akkreditierung von PG und DM, dann der Studienstart von unseren ersten 9 DM-Studies im August 2012. 2013 dann schon 14 DM-Studies und 15 PG-Studies und die Folgejahre ähnliche Zahlen. Dann 2016 die Akkreditierung des dritten dualen und ausbildungsintegrierten Studiengang Innovationsmanagement. 2016/2017 haben wir dann im gesamten Team begonnen die Corporate Identity der BGBA inhaltlich zu überarbeiten. Frau Schwarz hat das neue Corporate Design visuell umgesetzt. Dies war ein intensiver Prozess mit allen Beteiligten der BGBA und zu guter Letzt in diesem Jahr die Öffnung der BGBA in die sozialen Netzwerke. Aber wie gesagt: Mut zur Lücke – oder irgendetwas habe ich bestimmt vergessen.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Was bietet die Akademie, was sie von anderen Studiengängen abhebt?
Prof. Nicole Simon: Dual und ausbildungsintegriert und dies im Design ist einmalig in Deutschland. Das ist das Alleinstellungsmerkmal der BGBA. Gerade in den Designstudiengängen liegt der Fokus auf der Kreativwirtschaft – gekoppelt mit den mittlerweile vier bisher handwerklichen Ausbildungsberufen. Die jungen Leute wollen einen akademischen Abschluss, aber sie wollen auch was mit den Händen etwas machen und gestalten. Und diese Kombi ist so außergewöhnlich. Beim Studiengang Innovationsmanagement ist der Industriekaufmann/-frau ins Studium integriert. Hier kooperieren wir mit Unternehmen die den Part der Ausbildung übernehmen. Es gibt z.B. einige mittelständische Unternehmen die Nachwuchssorgen haben oder ihre Produktrange erweitern wollen. Unternehmen die erkannt haben, dass man heute nicht mehr „nur“ mit dem Produkt überzeugen kann verstehen sofort was wir Ihnen mit dem Studiengang Innovationsmanagement anbieten. Viele Betriebe finden heute für anspruchsvolle Ausbildungsplätze kaum noch Nachwuchs. Duale Studiengänge sind hier die Lösung. Abiturienten versprechen sie eine berufspraktische Ausbildung in einem Betrieb, verbunden mit einem stark strukturierten Hochschulstudium. Den Betrieben ermöglicht das seit den 1970er Jahren etablierte Modell, künftige Fachkräfte selber zu rekrutieren und sie langfristig an sich zu binden. Die Unternehmen bekommen mit einem dual Studierenden also das beste Personal ins Haus. Das wissen Sie. Und das wissen auch alle folgenden Arbeitgeber, weil das ein Bestandteil des Lebenslaufs ist.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Soll es noch mehr Studiengänge geben?
Prof. Nicole Simon: ‚Klein aber fein‘ ist unser Motto. Schrittweise aber stetiges wohlüberlegtes Wachstum. Momentan sind keine weiteren geplant, aber wir wollen ggf. noch weitere Ausbildungsberufe in die SG integrieren und das Curriculum an so manchen Stellen modifizieren. Es wird also Anpassungen geben, aber keine grundlegenden Änderungen. Außerdem bezieht sich das „klein aber fein-Motto“ vor allem auf die Betreuung der Studierendengruppen. Hier sehen wir einen absoluten Vorteil, da wir individuell auf die Studierenden eingehen können.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Warum haben Sie sich wieder aufstellen und wählen lassen – was ist Ihre Motivation?
Prof. Nicole Simon: Sicher nicht weil ich so gerne Zug fahre. Nein, Scherz beiseite. Ich kann hier gestalten. Ich kann in einem so flexiblen kleinen Team Dinge umsetzen. Meine Ideen zur heutigen und zukünftigen Ausbildung im Design weiter ausbauen. Und auch neue Studiengänge platzieren. Ein Ergebnis ist der Studiengang Innovationsmanagement. Ich bin der Ansicht, dass alle Unternehmen ihre Leistungen und/oder ihre Produkte heute mehr denn je optimal darstellen und professionell kommunizieren müssen. Raymond Loewy bringt dies mit seinem Buchtitel auf den Punkt: „Hässlichkeit verkauft sich schlecht“.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Wo sehen Sie die BGBA in 5 Jahren?
Prof. Nicole Simon: Ich möchte, dass die BGBA weiter ihre Bekanntheit steigert und dies weit über die derzeitigen Grenzen des Main-Kinzig-Kreis hinaus. Dann wünsche ich mir zukünftig eine höhere finanzielle Unabhängigkeit der BGBA. Um dies umzusetzen müssen wir mit unseren derzeit knappen Ressourcen gut haushalten. Im Moment ist die Stelle „BWL + Innovation“ vakant, die muss erst einmal besetzt und dann auch eingearbeitet werden. Diese Person soll u.a. die Kontaktpflege zu den bestehen Praxispartnern – also die Unternehmen die den betrieblichen Part von Innovationsmanagement übernehmen und auch neue Praxispartner akquirieren. Nur wenn die Personaldecke stimmt kann man die Dinge auch nachhaltig umsetzen. Dann sei hier noch erwähnt, dass die Schnelllebigkeit der Kreativbranche Hochschulen, Arbeit- gebern und Studierenden einiges abverlangt. Wir vereinen hier die berufliche Ausbildung mit zeitgemäßen akademischen Inhalten wie z.B. Design Thinking, Trendstudien, Marktforschung, Datenanalyse, Designmillieus oder Advanced Design Konzepts. Dies ist profilgebend an der BGBA und diese Ausrichtung wird sich immer auch weiterentwickeln – auch über die nächsten 5 Jahre hinaus.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Wie meistern Sie das zeitlich mit zwei Jobs an verschiedenen Orten?
Prof. Nicole Simon: Tja, einfach machen ist da meine Devise. Manchmal wird es natürlich etwas enger, aber da haben immer alle im Team Verständnis und Wissen um meine beiden Tätigkeiten. Auch ist Allen bewusst, dass ich hier in Hanau nur mit einer halben Stelle tätig bin. Dadurch dass ich die Akademieleitung übernommen habe, kann ich den einen oder anderen Termin natürlich auch für mich passend legen. Wenn in Hildesheim vorlesungsfreie Zeit ist, habe ich auch etwas mehr Zeit für die BGBA und da lege ich mir gern Weiterwicklungsthemen in dieses Zeitfenster. Für grundsätzliche Überlegungen braucht man einfach einen freieren Kopf.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu Dozenten und Studenten beschreiben und auch insgesamt die Atmosphäre in der BGBA (anonym, familiär, freundschaftlich etc.)?
Prof. Nicole Simon: Grundsätzlich Super! Nicht immer und nicht in allen Situationen, aber grundsätzlich haben wir hier eine sehr familiäre Atmosphäre untereinander. Die Kommunikationskultur ist sehr verständig, fast schon freundschaftlich. Ich versuche immer zu gucken wie geht es meinem Gegenüber, welche Dinge kann Er/Sie gut umsetzen. Und da ist auch besonders Frau Kausch vom Studierendensekretariat zu nennen die viele Fäden zusammen hält. Aber auch Martin Krämer und Ariane Schwarz als unsere hauptamtlichen Lehrkräfte, da Sie am meisten Kontakt zu den Studies haben.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Nach welchen Kriterien wählen Sie die Dozenten aus?
Prof. Nicole Simon: Erst einmal müssen natürlich die formalen Dinge erfüllt sein. Hochschulabschluss in dem zu vermittelnden Fachgebiet. Dann lege ich Wert auf eine gute Mischung aus Dozenten/Innen die umfangreiche Erfahrungen in der Lehre nachweisen können und Dozenten/Innen die in der Wirtschaft aktiv und erfolgreich sind. Am Liebsten mischt sich dies pro Jahrgangssemester noch mit unseren Hauptamtlichen. Es ist wichtig die unterschiedlichen Inhalte auch von unterschiedlichen Personen vermittelt zu bekommen. Dann lege ich großen Wert auf die Umsetzung der Inhalte in der Modulbeschreibung. Dazu müssen die Dozenten/Innen im Vorfeld ein Lehrkonzept erstellen. Dann findet noch ein Gespräch statt wo ich mit dem Dozenten das Lehrkonzept durchgehe, Fragen beantworte, die Studiengangs-Struktur noch einmal erkläre und auch das Semester beschreibe. Da ich schon seit 1999 in der Hochschullehre tätig bin, kann ich die Kompetenzen eines Lehrbeauftragten, glaube ich, ganz gut einschätzen.

Gabi Lütkenhaus und Inke Breuning: Wie wollen Sie mehr Aufmerksamkeit für die BGBA von der Öffentlichkeit gewinnen, um mehr Studenten zu erreichen?
Prof. Nicole Simon: Da es die BGBA erst seit 2012 überhaupt gibt, werden wir uns weiterhin dafür einsetzen unsere Bekanntheit zu erhöhen. Da können wir natürlich nicht bzw. noch nicht mit den alteingesessenen Hochschulen konkurrieren, ABER wir haben uns durch die Kombi Ausbildungsberuf und Bachelor of Arts ein Alleinstellungsmerkmal im Bildungssektor erobert und dies beschert uns auch Studierende über den üblichen Radius von 150 km hinaus. Die jungen Leute wollen heute studieren. Laut Spiegel online „vier von fünf Abiturienten wollen studieren“ Wer die Schule abgeschlossen hat, will an eine Hochschule - die Zahl der Erstsemester und Studierwilligen ist so hoch wie nie. Dabei entscheiden sich Frauen häufiger für eine Ausbildung als Männer. (http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/studium-nach-dem-abitur-wollen-80-prozent-an-die-uni- oder-fh-a-975890.html) Das duale Studiengangprofil, in dem eine Ausbildung ins Studium integriert ist, ist für viele eine ideale Kombi. Ausbildung alleine reicht den Abiturienten oft nicht. Da kommt dann gern der Satz: „Und wozu habe ich dann das Abi gemacht?“ Außerdem wissen die Abiturienten heute auch, dass ihre Entwicklungsoptionen mit einem akademischen Abschluss einfach viel höher sind – dies bezieht sich natürlich auch auf das Gehalt. Und das ist ja auch wichtig, da man nach dem Studium endlich auf eigenen Füßen stehen möchte.


Tag der offenen Tür

Samstag, 24.11.2018 von 10 - 16 Uhr
Die BGBA bietet ein umfassendes Programm zum Kennenlernen und Informieren rund um die Anforderungen und Möglichkeiten der dualen Studiengänge Produktgestaltung, Designmanagement und Innovationsmanagement an. Gleichzeitig können Sie die offenen Werkstätten der Staatlichen Zeichenakademie Hanau besuchen.

Mappenberatung
An jedem letzten Donnerstag im Monat können Studieninteressierte ihre Arbeiten mitbringen und bekommen ein erstes Gefühl für die Eignung zum dualen Studium. Am Tag der offenen Tür findet eine Mappenberatung statt (s.u.). Weitere Termine finden Sie unter "Bewerbung".

Programm
10:00 Uhr Führung durch das Gebäude der Zeichenakademie, Treffpunkt: Forum Neubau
11:30 Uhr Produktgestaltung, Designmanagement und Innovationsmanagement dual studieren - Vortrag von Akademieleiterin Prof. Nicole Simon, Raum E 004
13:30 Uhr Führung durch das Gebäude der Zeichenakademie, Treffpunkt: Forum Neubau
14:00 Uhr Studierende stellen ihre erfolgreichen Bewerbungsmappen vor, Raum E 004
15:00 Uhr Mappenberatung (betrifft Studiengänge Produktgestaltung und Designmanagement), Raum E 004
15:00 Uhr Studienberatung Innovationsmanagement, Raum A 007


  Stellenangebot Dateigröße
Dateisymbol Hauptberufliche Lehrkraft (m/w) für BWL und Innovation 997.8kb


Zwei Studentinnen der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau gewinnen den Hessischen Design Award 2018. Auf der Frankfurter Buchmesse wurden am Freitag, dem 12.10.2018, die Preise verliehen.

Isabell Moritz und Pia Salzmann heißen die beiden Studentinnen der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau (BGBA), die heute von dem Referatsleiter Kreativwirtschaft im Hessischen Wirtschaftsministerium, Rolf Krämer, den Hessischen Design Award 2018 für den Bereich ‚Outdoor‘ verliehen bekamen. Vier weitere Preisträger und Preisträgerinnen gab es in den Themenbereichen ‚Living‘ und ‚Kids‘. Cornelia Dollacker, die Geschäftsführerin und Fachliche Leiterin von Hessen Design e.V., betonte in ihrer Eröffnungsansprache die insgesamt hohe Qualität der eingereichten Arbeiten. Isabell Moritz und Pia Salzmann absolvieren ein ausbildungsintegriertes duales Studium an der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau im Studiengang Produktgestaltung. Hier entstand im Modul ‚Grundlagen der Produktgestaltung‘ der Entwurf für die Multifunktionskapuze ‚Lambda‘; eine Kapuze, die sich sowohl als Kleidungsstück als auch als Tragesystem verwenden lässt.

Die Jury begründete die Zuerkennung des Preises wie folgt: „Der Designentwurf hat die Jury durch das innovative und vielfältig einsetzbare Konzept überzeugt. Das einfache Prinzip des Tragesystems bietet nicht nur ergonomische Vorteile, sondern auch verschiedene Tragemöglichkeiten, die den Entwurf äußerst praktikabel machen. Im mutigen Design aus der Kombination von Kapuze und Beutel sieht die Jury großes Potenzial für neue Vertriebswege und eine hohe Bandbreite an Umsetzungsqualitäten.“ Auch Isabelle Moritz und Pia Salzmann sind von ihrem Entwurf überzeugt. „Nach dem wir Lambda zum Ende des Moduls ‚Grundlagen der Produktgestaltung‘ präsentierten, gab es schon von den Kommilitoninnen so viel positives Feedback, dass wir gleich die Idee hatten, den Entwurf auch mit anderen teilen zu wollen.“ Die rasch entschiedene Teilnahme am Wettbewerb war für die beiden Produktgestalterinnen auch als Kaltstart möglich. „Wenn man was hat, wohinter man steht, soll man es einreichen. Wir hatten unsere Präsentation und Dokumentation so aufbereitet und dazu von der Kapuze einen Prototyp gebaut, das eine Wettbewerbsteilname fast aus dem Stand möglich war.“ Zur Verwendung der Kapuze hatten die beiden Produktgestalterinnen auch einen Film gedreht, der dann bei der Preisverleihung zu sehen war. „Wir haben bei der Bewerbung einfach nur mitmachen wollen und nicht an den Gewinn gedacht. Unsere Chancen schätzten wir auf 25%“. Als die beiden dann in die Endrunde kamen, wurde die Spannung doch groß. „Jetzt wo wir den Preis gewonnen haben, wollen wir unbedingt dranbleiben und Lambda als System weiter entwickeln“. Und damit Lambda Aussichten auf einen Markterfolg hat, gibt es das Preispaket von insgesamt 7.000 €. Neben einer baren Gewinnsumme sind hier sowohl fachliche Beratung zur rechtlichen Absicherung des Entwurfs, als auch Marketingberatung und Herstellung von Prototypen enthalten. „Gerade diese Unterstützung zur Realisierung der erfolgreichen Entwürfe macht den Hessischen Design Award sinnvoll und nachhaltig“, sagt Prof. Martin Krämer, der Studiengangleiter Produktgestaltung an der BGBA Hanau. Dass die beiden Gestalterinnen es mit der Umsetzung ernst meinen, zeigt sich schon daran, dass sie zur Preisverleihung Visitenkarten und eine eigene Domäne, WWW.LAMBDAHOOD.DE besitzen.


Begrüßung der Erstsemester an der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau

Wieder geht das Einzugsfeld der neuen Studierenden weit über die Region hinaus.
Am 1.8.2018 um 11 Uhr begannen 21 Erstsemesterstudierende ihr duales Studium an der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau. Stadtrat Thomas Morlock begrüßte die zukünftigen Fachleute für Produktgestaltung und Designmanagement herzlich und betonte die Besonderheit, dass Studierende in der Regel aus ganz Deutschland und in einigen Fällen auch aus dem Ausland nach Hanau an die BGBA kämen, um dort ein duales Studium aufzunehmen. Das ist im tertiären Bildungssektor keineswegs üblich. Für die meisten Hochschulen gilt ein Einzugsgebiet der Studierenden mit einem Umkreis von 150 Kilometern.

Wie kommt es zu diesem weiten Wirkungsfeld der BGBA? Ein wesentlicher Grund dafür dürfte das einzigartige duale Studienangebot der BGBA sein. Designmanagement, Produktgestaltung und Innovationsmanagement können nur in Hanau dual, also in Verbindung mit einem Ausbildungsberuf – studiert werden. Besonderes Merkmal der BGBA ist zudem, dass das duale Studium an den Bedingungen des Markts orientiert ist. Dieser Vorteil und die kleinen Lerngruppen mit nicht mehr als 15 Studierenden pro Fachbereich und Jahrgang rechtfertigen den Slogan der BGBA „klein aber fein“. Ein weiterer Grund für das weit überregionale Interesse an der BGBA dürfte die hohe Qualifikation und der exzellente Ruf des Ausbildungspartners, der Zeichenakademie Hanau sein, an der die Studierenden parallel zum Studium eine Ausbildung zum Goldschmied/Goldschmiedin oder Metallbildner/Metallbildnerin absolvieren. Seit 2017 hat die BGBA die Ausbildungspartnerschaften mit Kooperationen zu den Kaufmännischen Schulen Hanau und zum Berufliches Schulzentrum Odenwaldkreis erweitert. Beide Institutionen bilden ebenfalls auf hohem qualitativem Niveau aus. Im Studiengang Produktgestaltung kann nun zusätzlich eine Holzbildhauerlehre oder Elfenbeinschnitzerlehre absolviert werden und im Studiengang Innovationsmanagement werden Industriekaufleute dual ausgebildet. Nach der Begrüßung durch den Stadtrat und dem traditionellen Treppenfoto führte die Akademieleiterin, Frau Prof. Simon und der Leiter des Studiengangs Produktgestaltung Herr Prof. Krämer in grundlegende Themen des dualen Studiums ein. Am Nachmittag bereiteten dann die älteren Studierenden den Neuankömmlingen einen herzlichen Empfang mit Salatbuffet, Grill und kühlen Getränken. Der durch Wolken, Wind und sogar einigen Regentropfen gekühlte Grillabend endete mit viel Geplauder und Kennenlerngesprächen. „Wie heißt bei Euch das Ende vom Brot? Wie heißt bei Euch der Rest vom Apfel? Wie sagt ihr zu einem Trinkhalm?“ „Bei uns sagt man ‚Röhrle‘“, erklärt Helen, eine Erstsemesterstudierende aus Furtwangen. Die Einführungswoche endete am Freitag mit einer Exkursion nach Frankfurt, die Prof. Krämer leitete. Nach ausgiebiger Erkundung der Ausstellungen des Museums für angewandte Kunst (MAK) und Genuss des kühlen Klimas in den Räumen des MAK, folgte eine Führung durch die Architektur und Geschichte der Frankfurter Innenstadt. Bei 36° C Hitze musste hier allerdings stark gekürzt werden. Nach 15 Uhr war der Wunsch, ein ‚Röhrle‘ in ein kaltes Getränk zu tauchen, einfach zu groß.


Namen

Marialejandra Rodriguez war als Innovationsberaterin unter andrem bei Coca Cola und IBM tätig und gründete in Deutschland die Firma KALEIDOSCOPE Innovation. Seit zwei Jahren ist sie unsere Dozentin im Modul Innovationsmanagement. Wir baten Sie, für unseren
Newsletter etwas zu ihrer Person zu sagen:

„Ich bin eine bunte Mischung, denn ich wuchs zwischen Venezuela, den USA und Kanada auf. Als Kind schon liebte ich das Tanzen, denn es vereint lateinamerikanische Lebensfreude, kreativen Ausdruck, Phantasie und erfordert absolute Disziplin.
Neben meiner Tanzkarriere studierte ich Sozial- und Medienwissenschaft und abends Filmproduktion. Ich arbeitete als Marketing- und Kommunikationsberaterin und danach bei The Coca-Cola Company als Kommunikations- und PR-Managerin. Ein Stipendium für einen internationalen MBA brachte mich nach Deutschland. Aus zwei Jahren wurden vierzehn und seitdem lebe ich hier. Frankfurt ist mein Zuhause. Hier bin ich glücklich mit meinem Mann und zwei Kindern. In meiner Laufbahn als Innovationsberaterin habe ich umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Strategie, Transformation, Change Management,
Vielfalt und Mitarbeiter-Entwicklung gesammelt. Während meiner acht Jahre bei IBM hatte ich die Chance, viele Konzerne und europäische Führungskräfte beraten zu dürfen. Seit 2015 spezialisiere ich mich mit meiner Firma KALEIDOSCOPE Innovation Consulting auf den Faktor Mensch bei Innovation: Kreativität, Vielfalt & Transformation. Ich leite Executive Workshops und begleite branchenübergreifende Projekte für Geschäftswachstum, Unternehmensreorganisation, Digitalisierung, HR Transformation, Analytics, Social Business, Ideen Management, Produkt-, Marketing- oder Vertriebsverbesserung, Prozess-Optimierung, System-Implementierung; Mergers & Acquisitions, Shared Services und Outsourcing. Neben meiner Tätigkeit als Beraterin, bin ich Soft-Skills-Trainerin und Mentorin für Frauen mit Managementpotenzial. Ich bin Gastsprecherin bei Kongressen und Gastdozentin an der BGBA.“
Wir freuen uns, dass Frau Rodriguez mit ihrem Temperament und ihren vielseitigen Fähigkeiten unser Team bereichert.


Kalender

Mit einer Vielzahl von Aktivitäten bietet die BGBA neben dem regulären Lehrbetrieb ein umfangreiches Programm um ihre Studiengänge noch Außen bekannt zu machen, aber auch um Studieninteressierte zu beraten oder Firmen über mögliche Praxispartnerschaften zu informieren. Nicht zuletzt spielt auch das Kontakthalten zu den Ehemaligen eine wichtige Rolle. All diese zusätzlichen Aktivitäten bilden sich im Terminkalender ab. Termine: 26.09.2018 Talk-Event „Das Leben bleibt eine Baustelle“ 27.09.2018 Mappenberatung 25.10.2018 Mappenberatung 24.11.2018 Infotag inkl. Mappenberatung 25.11.2018 Messeteilnahme „Bachelor & more“ in Köln


Tipps

Im Februar dieses Jahres war die Designmangerin und Absolventin der BGBA Maria Brasch mit ihren Kollegen zu Gast in der Berufsakademie, um an einem Abend den Studierenden zu berichten, was genau nach dem Bachelorabschluss alles passiert ist. Es war ein lebendiger Abend mit vielen Fragen aus dem Publikum und angeregten Gesprächen bei Brezeln und Wein. Nun erfährt das Format eine Fortsetzung: „Das Leben bleibt eine Baustelle“ Teil 2. Eingeladen sind diesmal Emmanuel Tauch, Claudia Slominski und Selina Yanik. Alle drei absolvierten im Winter die Abschlussprüfung im Studiengang Produktgestaltung. Sie sind nach ihren Abschlüssen sehr unterschiedliche Wege gegangen, was einen interessanten Abend verspricht. Moderiert wird die Veranstaltung diesmal von zwei Studentinnen aus dem Fachbereich Produktgestaltung, Dorothea Griep und Tabea Wolf. Alle Interessierten sind hierzu sehr herzlich eingeladen.


Kreativwirtschaft

Designstraße durch Hanau
Designinteressierte wandelten am 24. und 25. August im Rahmen der Hessen Design Routes durch Hanau und konnten neben weiteren Kreativschmieden bei der BGBA Hanau hinter die Kulissen schauen. Zu sehen gab es aktuelle Projekte aus unseren drei dualen Studiengängen. Studieninteressierte konnten sich bei Studierenden und Dozenten über das duale Studium informieren. Auch die Staatliche Zeichenakademie, Ausbildungspartner der BGBA, gab Einblicke in ihre Werkstätten und stellte handgefertigte Objekte und Schmuck aus. In den vergangenen Jahren begeisterte das Designfestival viele Besucher in Frankfurt, zum zweiten Mal war auch Hanau mit am Start. Wer an den Design Routes nicht teilnehmen konnte, ist herzlich eingeladen, uns am 24.11.2018 beim Infotag zu besuchen. Wir freuen uns! https://www.hessendesign.de


Dual

„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“ Das postulierte schon im 18. Jahrhundert der Philosoph Immanuel in seiner Kritik der reinen Vernunft. 1976 interpretierte es Siegfried Maser in seinem grundlegenden Vortrag über „Design und Wissenschaft“, sehr pointiert als „Theorie ohne Praxis ist leer. Praxis ohne Theorie ist blind“. Um Leere und Blindheit zu vermeiden, haben daher eine Vielzahl der theoretischen Studiengänge Praxisbezug und ebenso die praktische Ausbildung ihre eigenen Theorieanteile entwickelt. Gilt diese übergreifende Befruchtung von Theorie und Praxis schon für die einzelnen Studiengänge und die Berufsausbildung, so gilt sie in potenzierter Form für das ausbildungsintegrierte duale Studium. Das ausbildungsintegrierte duale Studium schafft eine ideale Verbindung von Theorie und Praxis. An der BGBA folgt auf eine Theoriephase von 3 Monaten eine ebenso lange Praxisphase in der Ausbildung. Die Methoden und Erfahrungen im akademischen Teil können die Studierenden dann in der Ausbildung einsetzen. Hier hat die BGBA mit der vollschulischen Ausbildung durch die Ausbildungspartner, der Staatlichen Zeichenakademie Hanau und dem Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis, ideale Bedingungen, da die Studierenden geschlossen in die Werkstätten wechseln. Zu Beginn einer Praxisphase kann so, gemeinsam mit den Werkstattbetreuern und den Studierenden besprochen und erläutert werden, welche Methoden zu den Lernzielen und Aufgaben der Praxisphase passen. Wie gut der Theorie-Praxistransfer dann funktioniert hat, kann durch den Praxistransferberichts der Studierenden festgestellt werden. Die Berichte werden im Übrigen nicht benotet, sondern erhalten vom Transferbeauftragten jeweils ein kleines Gutachten, in dem hervorgehoben wird, was gut war und wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Diese Ergebnisse sind dann auch Grundlage für den Austausch der Werkstattbetreuung und dem Vernetzungsbeauftragten. Die Intensivierung dieses Feedback-Prozesses hat nun noch einmal deutliche Steigerungen nach oben gezeigt. „Gerade weil wir im Theorie- Praxis-Transfer ideale Bedingungen haben, wollen wir diese auch voll ausnutzen“ so der Beauftragte für den Theorie-Praxis-Transfer“, Prof. M. Krämer.


Perspektiven

BGBA im Quadrat
Die Akademie auf Instagram

Seit Juni ist die BGBA neben Facebook in einem weiteren sozialen Netzwerk vertreten. AufInstagram finden sich im Wochentakt neue Beiträge zu Themen rund um das Studium und die Ausbildung. Bevorstehende Veranstaltungen und Termine zur Mappenberatung werden ebenso thematisiert wie Exkursionen oder gemeinsame Aktivitäten. Zusammen mit Einblicken in die Module der verschiedenen Semester soll der Kanal ein vielfältiges und buntes Bild vom dualen Studium an der BGBA bereitstellen. Die Mischung der Inhalte kommt gut an. Der Kanal hat von Beginn an ein konstantes und organisches Abonnenten-Wachstum zu verzeichnen. Der Instagram- Account der BGBA soll vor allem den Studierenden die Möglichkeit bieten, sich mithilfe des sozialen Netzwerks auszutauschen und über ihren eigenen Jahrgang hinaus von anderen Semestern und ihren aktuellen Projekten zu erfahren. Natürlich soll der Kanal auch Abiturienten und potenzielle Studierende ansprechen und einen unmittelbaren Eindruck vom Alltag an der Berufsakademie vermitteln. Für die digitale Vernetzung von Studierenden, Dozenten, Eltern und Interessierten bieten Facebook und Instagram die ideale Plattform. Den Account findet man in der Instagram-App unter dem Namen @bgba_hanau. Im Browser ist die Seite unter https://www.instagram.com/bgba_hanau zu öffnen. Betreut wird der Kanal von den drei Studentinnen Hanna Brehmer, Inke Breuning und Viola Sophia Kneisel aus dem 5. Semester. Geeignete Bilder, Ideen oder Verbesserungsvorschläge sind sehr willkommen und können direkt an socialmedia.bgba@gmail.com gesendet werden. (Fotos: Viola Kneisel)


Akademieleiterin Prof. Nicole Simon für 2. Amtszeit vom Senat bestätigt

Der Senat der Brüder Grimm Berufsakademie (BGBA) hat am 5. Juni 2018 die Akademieleitung Prof. Nicole Simon einstimmig wiedergewählt. Der Senat besteht aus den hauptamtlichen Vertretern der Lehre Frau Schwarz und Prof. Krämer, der nebenberuflich Lehrenden Frau Bagci und der Studierendenvertretung Frau Martius.
Der Senat bedankt sich bei Frau Prof. Simon für ihre erste erfolgreiche Amtszeit, in der sie den Aufbau der BGBA umfänglich begleitet hat. Laut BGBA-Grundordnung wird sie für eine Amtszeit von 5 Jahren bestellt. Diese endet mit dem 30.06.2023; eine Wiederbestellung ist möglich.
Prof. Nicole Simon ist eine in Hochschullehre und Praxis erfahrene Designerin. Ihre besonderen Kompetenzen liegen in der Markenführung, Unternehmenskommunikation und Packaging-Design. Als Akademieleiterin übernimmt sie u.a. den Aufgabenschwerpunkt der Qualitätssicherung in der Lehre. Ihr Fokus liegt insbesondere auf dem Curriculum mit dem Ziel, die dual Studierenden in eine gute Job-Startposition zu bringen. Auch die Auswahl und Bestellung der Lehrenden für die fast 50 Module an der BGBA verantwortet sie federführend.
2015 wurde das Curriculum für den jetzt dritten dualen und ausbildungsintegrierten Bachelor-Studiengang „Innovationsmanagement“ entwickelt. Hier ist die Ausbildung zum Industriekaufmann-/frau ins Studium integriert. An der BGBA studieren derzeit um die 100 Studierende.
Die strategische Weiterentwicklung der BGBA wird sich mit der Integration weiterer Ausbildungsberufe beschäftigen, sowie mit Anpassungen des Studienverlaufs, da die Anforderungen im Beruf sich ständig ändern. Frau Simon wird sich für die Erhöhung der Bekanntheit dieses einzigartigen Studiengangskonzept über die Grenzen Hessens hinaus einsetzen.
Für die immer noch junge Berufsakademie in Hanau bedeutet diese Widerwahl Kontinuität im weiteren Aus- und Aufbau, da Frau Simon mit den Entwicklungen des Hochschulmarktes sehr vertraut ist, weil sie bereits seit 1999 als Hochschullehrende tätig ist.

Frau Simon ist seit 2004 für das Fachgebiet „Packaging-Design“ an der HAWK in Hildesheim als Professorin tätig. Seit Juli 2013 hat Sie zusätzlich die Akademieleitung der erst 2012 gegründeten Brüder-Grimm Berufsakademie (BGBA) in Hanau übernommen, die zwei duale und ausbildungsintegrierte Design-Studiengänge für die Kreativwirtschaft anbietet. Frau Simon hat eine besondere Identifikation mit dem dualen Ausbildungskonzept da sie selbst eine handwerkliche Ausbildung vor ihrem Studium absolviert hat. Ihr Ziel ist es immer die Studierenden so zeitgemäß und berufsbefähigend wie möglich auszubilden. An der BGBA lehrt Sie zusätzlich zur Akademieleitung die Module ”Corporate Identity” und "Präsentationskonzept" und hat die Studiengangleitung für Designmanagement und Innovationsmanagement übernommen.


Das Abitur ist so gut wie sicher und was kommt dann?
Die Brüder Grimm Berufsakademie Hanau informiert am 23.05.2018 über die dualen Studienmöglichkeiten im Themenfeld Innovation und Design.

Das gibt es nur in Hanau
Die Brüder Grimm Berufsakademie Hanau (BGBA) bietet ein völlig neues und deutschlandweit einzigartiges Konzept für die ausbildungsintegrierten dualen Studiengänge Produktgestaltung, Designmanagement und Innovationsmanagement. Unter dem Motto „klein aber fein“ spielt die Qualität an der BGBA eine zentrale Rolle. Dabei ist ‚Marktorientierung‘ an der BGBA ein Schlüsselbegriff. Das betrifft gleichermaßen die Studieninhalte, die Anforderungen im Studium und die Karrierechancen nach dem Studium und der Ausbildung. Die sehr intensive Studienzeit und Berufsausbildung führt in sieben Semestern zu zwei Abschlüssen: dem Bachelor of Arts und dem Gesellenabschluss im Handwerk bzw. dem kaufmännischen Abschluss.

Folgende Kombinationen sind möglich:

  • Studium Designmanagement (B.A.) mit Gesellenabschluss Goldschmied/Goldschmiedin oder Metallbildner/Metallbildnerin
  • Studium Produktgestaltung (B.A.) mit Gesellenabschluss Goldschmied/Goldschmiedin oder Metallbildner/Metallbildnerin oder Holbildhauer/Holzbildhauerin oder Elfenbeinschnitzer/Elfenbeinschnitzerin
  • Studium Innovationsmanagement (B.A.) mit Ausbildung zum Industriekaufmann/ zur Industriekauffrau

Informationsveranstaltung der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau<br>Am 23.05.2018 um 17:00 Uhr informiert die Brüder Grimm Berufsakademie Hanau in einer Informationsveranstaltung über ihre dualen Studiengänge Innovationsmanagement, Designmanagement und Produktgestaltung. Die Akademieleiterin Frau Prof. Simon wird die Studieninhalte der Studiengänge vorstellen und auch das ausbildungsintegrierte duale Studienmodell erläutern. Die Besucher der Informationsveranstaltung haben im Anschluss Gelegenheit Fragen zu stellen. Wie funktioniert duales Studium? Welche Ausbildungspartner hat die BGBA? Welche Zukunftsaussichten haben die Absolventen mit ihren Abschlüssen?

Termin der Infoveranstaltung: 23.05.2018, 17:00 Uhr
Ort: Brüder Grimm Berufsakademie, Akademiestraße 52, 63450 Hanau
Raum: E004
Studieninteressierte, Eltern und Unternehmensvertreter sind hierzu herzlich eingeladen!

Text: BGBA, 14.05.2018

Bild: BGBA, BU: Das Duale Prinzip: einfach beides. Der Wechsel zwischen Akademischer Phase und Praxisphase bringt nach 7 Semestern zwei Abschlüsse.


Kreativität und Design als Impuls für Innovationen – Unternehmer und Absolventen der BGBA im Dialog am 26.2.18

Innovationen wer braucht sie nicht? Aber wo kommen sie her? Wie kann man sie systematisch erarbeiten? Dieser Frage möchten wir mit einer Veranstaltung im Rahmen der hessischen Woche des dualen Studiums nachgehen.

Programm: Axel Ebbecke, Vorstandsvorsitzender der Ebbecke Verfahrenstechnik AG: Innovation bei Ebbecke Verfahrenstechnik AG:
Thomas Herbert, Geschäftsführer Polyschaum GmbH
Klaus M. Bernsau, hauptamtlicher Dozent für BWL und Innovation an der BGBA: Innovation und Kreativität mit Methode
Antonia Schilling: Wie künstliche Intelligenz das Design verändert
Emmanuel Tauch: Einfluss von 3D Druck auf die zukünftige Produktgestaltung
Selina Yanik: Wie geschlechtsspezifisches Design das Genderbild verändert
Anschließend Austausch bei Imbiss und Getränk Besichtigung der Ausstellung aller Abschlussarbeiten der BGBA

Ort und Zeit: 26.2.2018 ab 18.00 Congress-Park-Hanau (CPH), Schloßplatz 1, 63450 Hanau

Wir freuen uns, wenn Sie die Veranstaltung mit Ihrer Anwesenheit bereichern.
Der Eintritt ist frei, bitte melden Sie sich aber unter studierendensekretariat@bg-ba.de an.


„Marktreif“

Eine Ausstellung im CPH zeigte 24 Abschlussarbeiten der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau

Die Akademische Abschlussfeier
Am 17.02.2018 um 18 Uhr fand im Congress Park Hanau die akademische Feier zur Verabschiedung der 24 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Designmanagement und Produktgestaltung der Brüder Grimm Berufsakademie statt. Bürgermeister Axel Weiss-Thiel gratulierte den frisch gebackenen Akademikerinnen und Akademikern zu ihren Leistungen und würdigte in seiner Ansprache die Bedeutung der Berufsakademie für die Stadt Hanau. Als Festredner war der renommierte Designer Lars Contzen geladen. In seinem anschaulichen Vortrag nutzte er immer wieder Beispiele aus seiner eigenen Erfolgsgeschichte, um den Absolventinnen und Absolventen zu verdeutlichen, wie sehr es darauf ankommt, innovative Ideen entgegen den landläufigen Meinungen zu erproben und dann auch durchzusetzen. Die Akademieleiterin Frau Professorin Simon richtete das Wort an die Studierenden und beschrieb den in dreieinhalb Jahren durchmessenen gemeinsamen Weg und die Stufen des schrittweise aufbauenden Studiums. Die Absolventin Alena Kindl betonte in ihrer Rede, wie familiär und verbindlich der Umgang in der kleinen Berufsakademie ist. Neben dem Dank an die Lehrenden und die Verwaltungsleitung gedachte sie im Namen beider Studiengänge an einen im vergangenen Jahr verstorbenen Kommilitonen. Im Anschluss eröffneten die Stadtverordnetenvorsteherin Frau Beate Funck und Professor Martin Krämer die Ausstellung im CPH.
Die Absolventen und ihre Themen
Vor dreieinhalb Jahren haben die Studierenden ihr duales Studium an der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau aufgenommen. Sie studierten in den Studiengängen Designmanagement und Produktgestaltung. Zur Erlangung des Titels Bachelor of Arts mussten die Studierenden abschließend eine fachwissenschaftliche Arbeit verfassen, in der sie „nachweisen, dass sie in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine angemessene Aufgabenstellung selbstständig nach künstlerischen und/oder wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten“ (Zitat Prüfungsordnung). Alle 24 Kandidatinnen und Kandidaten haben die Abschlussprüfungen erfolgreich bestanden. Die Themen entstammen auch dieses Jahr wieder dem großen Themenfeld des Designmanagements und der Produktgestaltung. Dabei reicht die Bandbreite von „künstlicher Intelligenz im Design“ und der Frage „wie neue Fertigungsmethoden die Produktgestaltung verändern“ bis zu „Wohnstile der Zukunft“ und „Beeinflussung der Geschlechterrollen durch Design“.


Professor an der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau

15.01.2018: An der Berufsakademie Hanau wurde zum ersten Mal eine Professorenbezeichnung verliehen. Mit Schreiben des Hessischen Ministers für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, wurde Herrn Martin Krämer die förmliche Urkunde als „Professor an der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau“ übermittelt. Diplom Designer Martin Krämer studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. In Frankfurt am Main gründete er sein eigenes Designbüro und befasste sich zwei Jahrzehnte mit Ausstellungsdesigns und Museumsplanung. Parallel zu seiner gestalterischen Tätigkeit lehrte er 17 Jahre als Dozent an der HfG in Offenbach.

Seit 2015 ist Martin Krämer als hauptamtliche Lehrkraft an der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau (BGBA) tätig. Er hat die Lehrverantwortung für die Module Grundlagen derProduktgestaltung, Designprozesse, Designgeschichte, Produktsemantik und Visual Merchandising. Zudem ist er Vorsitzender des Prüfungsausschusses und Mitglied im Senat der BGBA. Im Juni 2017 wurde ihm die Studiengangsleitung für den Studiengang Produktgestaltung übertragen.

Im Rahmen der Professorierung bestätigte das Ministerium Herrn Krämer seine besondere wissenschaftliche Befähigung und pädagogische Eignung. Besonders gewürdigt wird seine hervorragende fachliche Leistung in der Lehrtätigkeit.

Gem. § 6 des Gesetzes über die Staatliche Anerkennung von Berufsakademien ist Herr Krämer für die Zeit seiner Bestellung an der BGBA berechtigt, die Bezeichnung „Professor an der Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau“ zu tragen.


Erfolge beim Future Award 2017

Future Convention | Mit Trinkflasche und Helm in die Zukunft
Bereits 2016 sind drei Teams der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau beim Nachwuchswettbewerb für Innovation, dem Future Award, in die Auswahl gekommen. Auf der Future Convention konnten sie dann ihre innovativen Produktkonzepte vorstellen. Auch dieses Jahr kamen zwei Studierende des Studiengangs Produktgestaltung der BGBA in die Auswahl. Die BGBA Studentin Janina Holley gewann mit ihrer Blobb Bottle den ersten Platz, der mit 1500,- € Preisgeld dotiert war. Mit ihrer speziell für sehbehinderte Menschen konzipierten Trinkflasche überzeugte sie das Publikum und gewann die meisten Stimmen der 500 Besucher. Der Entwurf entstand im Modul „Einführung Kreativprojekte“ bei Dipl. Des. Andrea Zinecker. Auch der BGBA Student Niko Kühnlein, der einen faltbaren Fahrradhelm aus Karbonfaser entwickelte, kam in die Auswahl und fand mit seinem innovativen Konzept viel Beachtung bei Besuchern und Firmen. Durch das geringe Volumen und die Leichtigkeit soll der Fahrradhelm das Radeln der Zukunft noch komfortabler und sicherer machen. Der Student entwarf den Helm in dem Modul „Advanced Design Concepts“ bei Dipl. Des. Ariane Schwarz. Die Future Convention bietet „Zukunft zum Anfassen“ und fördert den Austausch zwischen jungen Talenten und Wirtschaftsvertretern. Dieser Ansatz passt hervorragend zum Konzept der Hanauer Brüder Grimm Berufsakademie, die mit ihren drei dualen Studiengängen Produktgestaltung, Designmanagement und Innovationsmanagement im Besonderen methodisch darauf ausgerichtet ist, Innovation und Design für die Märkte von morgen zu entwickeln. Mehr zur Future Convention: http://www.postbranche.de/2017/11/30/futureconvention-2017-verleihung-future-award-2017-anacht-ausgezeichnete-projekte
http://www.hessenschau.de/tv-sendung/video-48632.html
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/rhein-main/auf-der-future-convention-in-langen-praesentieren-studierende-aus-ganz-europa-ideen-fuer-die-zukunft_18361583.htm


„Reichlich Kompetenz und junge Köpfe für die Zukunft“

Fachvortrag der Akademieleiterin Prof. Nicole Simon auf der Dresdner Verpackungstagung
Zur 27. Dresdner Verpackungstagung wurden Entscheider und Projektverantwortliche aus Industrie, Wissenschaft und Forschung zum traditionellen Jahresabschluss der Verpackungsbranche eingeladen. Unter dem Motto `Verpackung ist die Lösung! - Nachhaltigkeit und Geschwindigkeit` gab es 15 Fachvorträge für die rund 200 Teilnehmer/Innen. Reichlich Kompetenz und junge Köpfe für die Zukunft kamen dort in der Dresdener Dreikönigskirche zusammen. Frau Simon wurde zu einem der Fachvorträge eingeladen und referierte über ein Kooperationsprojekt des deutschen Verpackungsinstituts (dvi) und der Firma Kao, dass Sie mit Verpackungsdesign-Studierenden der HAWK aus Hildesheim durchgeführt hatte. Zu Beginn erörterte Sie den Prozess des Design Thinking, der in diesem Semesterprojekt Anwendung fand. „Gerade bei offenen und komplexen Fragestellungen mit hohem Zeitdruck bietet sich diese innovative Methode besonders an. Hier setzt sich erstmalig eine eindeutig designinduzierte Methode, die den Nutzer in den Mittelpunkt stellt durch. Mit dieser Methode wird der ökonomische Mehrwert intellektuell-kreativer Leistungen sichtbar“, sagte Professorin Simon zu diesem methodischen Ansatz. Am Ende präsentierte Sie in Summe 60 Ideenkonzepte und erste Designstudien oder auch ausgearbeitet Lösungen. Und bei jeder Idee stand immer der User – also die Zielgruppe – im Fokus. Es fanden an beiden Tagen und bei der Abendveranstaltung viele Gespräche statt und eine Menge Visitenkarten wechselten ihre Besitzer. Wobei die Akademieleiterin in Ihrer Doppelfunktion auch viel Interesse für die Studiengänge der BGBA erfuhr. Natürlich waren die Teilnehmer/Innen dieser Jahrestagung auch an dem Thema Innovation und Nachwuchs interessiert – so wie das bei einem Netzwerktreffen so üblich ist, vor allem wenn man ein so ein hochaktuelles Thema wie `Innovationsmanagement` mit im Gepäck hat. Wie für andere Branchen ist auch für das Fachpublikum der Verpackungsbranche die Ausschau nach „Innovation und Nachwuchs“ ein Schlüsselthema. Mehr Infos zur Tagung unter: http://www.verpackungstagung.org/bericht-2017.html
Mehr zum Kooperationsprojekt: http://www.hawk-hhg.de/gestaltung/174622.php


Samstag, 25.11.2017 von 10 - 16 Uhr

09.11.2017: Informationstag der BGBA
Die BGBA bietet ein umfassendes Programm zum Kennenlernen, Informieren und Ausprobieren rund um die Anforderungen und Möglichkeiten der dualen Studiengänge Produktgestaltung,Designmanagement und Innovationsmanagement an. Gleichzeitig veranstaltet die Zeichenakademie Hanau ihren Tag der offenen Werkstatt.


BGBA startet mit ihrem neuen Studiengang

05.09.2017: Einrichtungen, die so neu sind wie die 2012 gegründeten Brüder-Grimm Berufsakademie in Hanau, haben junge Traditionen. Das klingt paradox, stimmt aber in Bezug auf die Begrüßung und die Einführungswoche, die die Stadt Hanau und die BGBA ihren neuen Erstsemestern jedes Jahr bereitet.


Herausgeber
Brüder Grimm Berufsakademie GmbH Hanau
Elke Hohmann, Geschäftsführung
Kontakt
Brüder Grimm Berufsakademie Hanau
Akademiestraße 52
D-63450 Hanau
Fon +49 (0) 6181 / 676 46 40
Mail studierendensekretariat@bg-ba.de
www.bg-ba.de
Content und Redaktion
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Viola Sophia Kneisel
Prof. Martin Krämer
Marialejandra Rodriguez,
Dipl.-Des. Ariane Schwarz
Prof. Nicole Simon
Layout und Realisierung
Antonia Fischer, Dipl. Des. Ariane Schwarz
Bildnachweise
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