Praxispartner werden

Praxispartner willkommen!

Für unsere Ausbildungspartnerschaften suchen wir geeignete Unternehmen, die Industriekaufleute, Metallbildner*innen oder Goldschmied*innen ausbilden möchten. Die Vorteile für Partnerunternehmen liegen auf der Hand. Sie können dual qualifizierte Absolventen als engagierte Fachkräfte im Unternehmen binden und gewinnen so Möglichkeiten für den effizienten Transfer zwischen Theorie und Praxis in ihrem Arbeitsgebiet.

In unseren dualen Studiengängen finden parallel zum Studium Praxisphasen in den Unternehmen statt. Während die Partnerbetriebe die Praxisphasen verantworten, stellen wir die theoretisch-wissenschaftlichen Studieninhalte sicher. Das Semester ist jeweils so organisiert, dass effizientes Arbeiten im Betrieb und konzentriertes Lernen im Studium möglich sind. Mit einem Ausbildungsrahmenplan sorgen wir dafür, dass beide Phasen schlüssig aufeinander abgestimmt sind. Dabei ist uns eine regelmäßige, enge Abstimmung mit Ihnen als Vertreter der unternehmerischen Praxis besonders wichtig. Die aktive Mitwirkung der Unternehmen ist ausdrücklich erwünscht.

Beratung & Kontakt

Ansprechpartner:
Frau Prof. Nicole Simon (Akademieleiterin) oder
Frau Betina Hubrich (Marketingleiterin)

Brüder Grimm Berufsakademie Hanau
Akademiestraße 52
63450 Hanau

Fon +49 (0) 61 81 / 676 46 40
Fax +49 (0) 61 81 / 676 46 44
Mail: studierendensekretariat@bg-ba.de

Vorteile für Ihr Unternehmen

Leistungsmotivation

Dual Studierende sind in der Regel hochgradig leistungsmotiviert und haben eine klare berufliche Zielsetzung vor Augen haben.

Flexible Einsetzbarkeit

Die künftigen Mitarbeiter*innen denken sich schnell in neue Aufgabenbereiche ein und wissen ihr theoretisches Problemlösungswissen effizient in komplexen Projekten zu nutzen.

Steuerungskompetenz

Das Unternehmen profitiert langfristig von Studierenden, die sowohl interne Teams koordinieren, als auch Kundenaufträge professionell steuern und Leistungen kommunizieren können.

Unternehmerisch-strategische Kompetenz

Die künftigen Mitarbeiter*innen sind nicht nur mit den betrieblichen Abläufen bestens vertraut, sondern verstehen generell die strategischen Aufgaben von Unternehmen am Markt und im Wettbewerb.

Erweiterung des Ausbildungsprogramms

Ausbildung und Studium in 3,5 Jahren sind ein attraktives Angebot für viele junge Menschen und deren Eltern.

Werden Sie Praxispartner der BGBA

So einfach geht’s:
  1. Sie bilden Industriekaufleute aus und möchten qualifizierte und motivierte Mitarbeiter*innen gewinnen.
  2. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und vereinbaren einen Gesprächstermin mit der Akademieleitung.
  3. Auf Wunsch werden Ihnen Kandidaten*innen für die Ausbildung vorgeschlagen.

Die Rolle des Unternehmens als Praxispartner im dualen Studium

Unternehmen die sich dafür interessieren, einen Ausbildungsplatz für einen dual Studierenden zur Verfügung zu stellen, können formlos Kontakt mit uns aufnehmen. Wir koordinieren das Verfahren der Anmeldung zwischen dem Ausbildungsbetrieb und dem*r Bewerber*in.

Im Vordergrund stehen dabei folgende Vereinbarungen:

  • Sofern das Unternehmen als Ausbildungsbetrieb zugelassen ist, übernimmt es eigenverantwortlich die Ausbildung in den betrieblichen Praxisphasen.
  • Das Unternehmen ist mit dem Wechsel des Studierenden zwischen den Praxisphasen und dem akademischen Semester einverstanden.
  • Die Kontinuität zwischen Ausbildung und Studium sichert die BGBA durch einen regelmäßigen Austausch mit dem Unternehmen.
  • Die Höhe der Vergütung und die Übernahme der Studiengebühren vereinbart das Unternehmen mit dem*r Bewerber*in in direkter Absprache.
  • Urlaubsanspruch besteht in tariflicher Höhe und ist in der Zeit zu nehmen, in der keine Lehrveranstaltungen in der akademischen Phase stattfinden.
  • Alle Beteiligten verpflichten sich vertraglich auf die getroffenen Vereinbarungen für die Dauer des dualen Studiums.

Kreativität ist das, was Unternehmen heute brauchen

Der Weg zum dualen Studium

(Quelle: vgl.: Einstieg duales Studium Hessen, IHK Darmstadt 2017, www.dualesstudium-hessen.de/einstieg)

Bedarfsanalyse

Bevor Unternehmen das duale Studium anbieten, muss intern der Bedarf für eine Position mit den entsprechenden akademischen Qualifikationen analysiert und identifiziert werden: In welchen Bereichen bzw. Berufsfeldern werden im Unternehmen Fachkräfte benötigt - und mit welcher akademischen Qualifikation? Dies ist wichtig, um eine geeignete Hochschule bzw. Berufsakademie mit einem passenden Angebot zu finden. Nur so ist es möglich, die Qualität der Ausbildung sicherzustellen und akademisch ausgebildete Beschäftigte ihren Fähigkeiten entsprechend einzusetzen.

Unternehmenseignung

Im Grunde kann jedes Unternehmen, unabhängig von der Unternehmensgröße, Kooperationen mit Hochschulen oder Berufsakademien sowie Ausbildungspartnerschaften mit Studierenden eingehen. Der Betrieb sollte jedoch verschiedene inhaltliche und personelle Kriterien erfüllen, um die berufspraktische Ausbildung gemäß dem Studienplan durchführen zu können.

Folgende interne Kriterien sollte das Unternehmen erfüllen:
  • Um die Studierenden optimal zu unterstützen, stellt der Betrieb eine Kontaktperson. Diese ist über die Studieninhalte informiert und steht den Studierenden als Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner zur Seite.
  • Die betreuende Person verfügt über einen Studienabschluss oder eine ähnliche Ausbildung, vergleichbar mit dem angestrebten Abschluss der Studierenden.
  • Die betreuende Person hat eine Ausbildereignungsprüfung abgelegt.
  • Das Unternehmen unterstützt die Studierenden in der gesamten Studienzeit und stellt die benötigte Infrastruktur zur Verfügung (Arbeitsplatz, Arbeitsmittel etc.).
  • Ist eine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf in das duale Studium integriert, so muss das Unternehmen die Eignungskriterien für diesen Beruf gemäß BBiG (Berufsbildungsgesetz) erfüllen und den Studierenden ermöglichen, dass sie eine entsprechende Prüfung vor der zuständigen Kammer ablegen können.
  • Der Betrieb setzt die Studierenden in Tätigkeitsfeldern ein, die zu den Studieninhalten passen. Vor allem gewährleistet er eine umfassende Qualität der Praxisausbildung, die auf den späteren Berufseinsatz ausgerichtet ist.

Gerne beraten und informieren die IHK Informationsbüros in Ihrer Region zu Fragen rund um das duale Studium.

Varianten

Unternehmen bieten Abiturientinnen und Abiturienten mit dem dualen Studium eine Alternative zu „Berufsausbildung oder Studium“: Duale Studiengänge an Berufsakademien, Hochschulen und Universitäten kombinieren beides miteinander. Aber nicht nur das: Auch bereits im Unternehmen beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können - teilweise auch ohne reguläre Studienzugangsberechtigung - mit einem dualen Studium gefördert werden.

Ausbildungsintegrierte Studiengänge

Ausbildungsintegrierte Studiengänge verbinden ein Studium mit einer Erstausbildung. Zwei Varianten können hierbei unterschieden werden:

  • Die praktische Qualifizierung findet im Rahmen eines regulären Ausbildungsverhältnisses nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) statt. Die Ausbildung endet mit einem Kammerabschluss (IHK/HWK). Dual Studierende sind in Hessen von der Pflicht zum Besuch der Berufsschule befreit. Sie haben jedoch das Recht, am Berufsschulunterricht teilzunehmen.

Die praktische Qualifizierung wird innerhalb eines geregelten Praktikumsverhältnisses erbracht, auf das das BBiG nur teilweise anzuwenden ist, beispielsweise hinsichtlich der Angemessenheit der Vergütung. Eine Berufsschulpflicht besteht in Hessen nicht. In einigen Fällen wird nach Abschluss des Grundstudiums ein staatlich anerkannter Abschluss (Assistent*in) verliehen, unter bestimmten Umständen ist auch eine externe Kammerabschlussprüfung möglich. Informationen hierzu erhalten Sie bei der zuständigen Stelle, in der Regel bei den IHK oder HWK. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums wird als Titel der Bachelor vergeben. Im Rahmen des Bolognaprozesses wurden alle Hochschulabschlüsse auf die international anerkannten Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt, so dass der Bachelor der erste akademische Grad ist, der von Hochschulen und Universitäten nach sechs Semestern Regelstudienzeit und bestandener Prüfung verliehen wird. Er ist der erste berufsbefähigende Regelabschluss eines Hochschulstudiums. An Berufsakademien wird die Abschlussbezeichnung Bachelor verliehen, die hochschulrechtlich Bachelorabschlüssen von Hochschulen gleichgestellt ist.

Zeitmodelle

Das duale Studium findet, abhängig vom Bildungsanbieter, in unterschiedlichen Zeitmodellen statt. Grundsätzlich lassen sich das Block- und das Wochenmodell unterscheiden. Wir organisieren das ausbildungsintegrierte Studium im Blockmodell. Im Blockmodell wechseln Studierende zwischen Theorie- und Praxisphasen. Diese dauern jeweils 3 Monate an.

Dauer des Studiums

Die Regelstudienzeiten dualer Studiengänge variieren zwischen sechs und acht Semestern. Bei der BGBA sind es 7 Semester.

Interesse oder weitere Fragen?

Weitere Informationen zum Studium Innovationsmanagement, dem aktuellen Studienstart oder einem kurzfristigen Einstieg ins Studium erhalten interessierte Unternehmen bei Prof. Nicole Simon.
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